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NWZ 1.4.17

 

NWZ 25.3.17

 

 

 

 

NWZ vom Februar 2017

 

 

 

NWZ vom 26.8.16

NWZ vom 16.8.16

 

 

 

 

 

 



               

 

 

  

 

 

                                     

 

 

                                                            

                                           







  

 

                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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NWZ vom 6.10.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NWZ: Werner Fademrecht
Hundsmühlen

Wie gehe ich mit meiner Wut um? Was bedeutet eigentlich Freundschaft? Bei Fragen wie diesen gibt ein Projekt Antworten, das seit Herbst vorigen Jahres an der Grundschule Hundsmühlen läuft und jetzt vor dem Abschluss steht. Möglich gemacht hat dies die Wardenburger Bürgerstiftung, die 1400 Euro und damit die Hälfte der Kosten übernommen hat.

Das Projekt mit dem Titel „Handwerkszeug für Kinder“ ist ein soziales Kompetenztraining, welches die Evangelischen Familienbildungsstätten in Niedersachsen entwickelt haben. Es gilt als Präventionsprogramm und wird in Grundschulen und Kindergärten zusammen mit den dort zuständigen Erziehern und Pädagogen umgesetzt.

In der Grundschule Hundsmühlen sind die Klassen 2a und 2b mit den Klassenlehrerinnen Ursula Stahnke und Gundula Ebbing beteiligt. Kursleiter sind die Mitarbeiter der Evangelischen Familienbildungsstätte, Christine Jurr, Heike Reipöler und Jens Brodauf. Jede Woche kommen Kinder, Lehrer und Dozenten einmal vormittags für zwei Schulstunden in der kleinen Aula der Grundschule zusammen.

An die Begrüßung schließt sich eine Traumreise an, in der die Mädchen und Jungen bei leiser Musik entspannen können. An acht Stationen können die Grundschüler danach noch einmal nachvollziehen, welche Bausteine sie in den zurückliegenden Wochen und Monaten kennengelernt haben. Themen waren Gruppen und ihre Regeln, Zuhören – die eigene Meinung sagen, Gefühle erkennen und benennen, Freundschaften intensivieren, Konflikte erkennen und Lösungsstrategien entwickeln.

„Die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend“, sagt Rektorin Christina Tillmann-Schreiber. Sie hoffe, dass das Projekt weiter fortgesetzt werden könne, damit auch die nächsten Jahrgänge davon profitierten. Finanziert wurde der jetzt beendete Kurs neben Spendengeldern (Bürgerstiftung 1400 Euro, LzO 300 Euro) von den Eltern (20 Euro pro Schüler). Manche hätten freiwillig mehr gegeben, freut sich Tillmann-Schreiber. Die Evangelische Familienbildungsstätte Oldenburg bietet zusätzlich einen außerschulischen Kurs an, der sich speziell an Eltern wendet.

Bürgerstiftung nimmt Fahrt auf

WAHLEN Stiftungsrat bestimmt Werner Albrecht zu seinem Vorsitzenden

Maike Martens übernimmt den Posten der Stellvertreterin. Auch über erste Anträge an die Stiftung wurde schon gesprochen.WARDENBURG /LD - Nachdem das Kapital gesammelt, die Gründung beschlossen und Vorstand und Stiftungsrat gewählt waren, stand bei der jüngsten Sitzung des Stiftungsrates am 12. Juni die Entscheidung über eine Geschäftsordnung und die Wahl des Vorstandes des Stiftungsrates auf der Tagesordnung.
Laut Geschäftsordnung hat der Stiftungsrat folgende Aufgaben: Er wählt den Vorstand , prüft den Wirtschaftsplan und den Jahresabschluss für das jeweilige Haushaltsjahr sowie den Tätigkeitsbericht des Vorjahres und entlastet den Vorstand. In Abstimmung mit dem Vorstand legt er die Förderkriterien stiftungsfremder Projekte fest und trifft die Auswahl der stiftungseigenen Projekte innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Stiftungsprogramms.
Ein Vorschlagsrecht hinsichtlich der zu fördernden stiftungsfremden Projekte hat der Stiftungsrat ebenfalls.
Zum Vorsitzenden des Stiftungsrates wurde Werner Albrecht gewählt, stellvertretende Vorsitzende wurde Maike Martens. Manfred Hohaus übernahm die Protokollführung.
Ein vorliegender Antrag der Kinderkunst-Dozentin Anette Löhr wurde positiv bewertet. Im Rahmen der Ferienpassaktion soll Kindern die Kunst durch Erstellen einer Skulptur näher gebracht werden.
Der Stiftungsrat wird sich in nächster Zeit über mögliche Aktionsfelder und Tätigkeitsbereiche der Bürgerstiftung Gedanken machen. Einig waren sich alle, dass dabei den Vereinen in der Gemeinde keine Konkurrenz gemacht werden soll. Nachdem der Start der Bürgerstiftung durch das „Jahr der Bürgerstiftung 2011“ so fulminant gelaufen ist, hoffen die Verantwortlichen, dass die Bürgerstiftung auch weiterhin als ein Projekt aller Bürger der Gemeinde Wardenburg angesehen und angenommen wird.

 

Bürgerstiftung offiziell anerkannt

Soziales Spendenbescheinigungen möglich – Stiftungsrat wählt am 12. Juni Vorstand


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Soll modernisiert werden: Das Logo der Bürgerstiftung. BILD: Fademrecht  Bild vergrößern

Das Innenministerium hat die Satzung geprüft und grünes Licht gegeben. Ein erster Antrag auf Unterstützung liegt bereits vor.

von Werner Fademrecht

Wardenburg - Die Anerkennungsurkunde des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport aus Hannover liegt vor. Die auf einem anerkannten Muster basierende Satzung wurde eingereicht und positiv geprüft, außerdem ist die Mindesteinlage von 25 000 Euro bereits um 3000 Euro überschritten worden: „Die Wardenburger Bürgerstiftung hat alle Formalitäten erfüllt und kann ihre Arbeit als rechtsfähige, anerkannte Stiftung aufnehmen“, bringt es die stellvertretende Vorsitzende Christa Hellmann auf den Punkt.
Nachdem auch das Finanzamt Oldenburg die Gemeinnützigkeit der Anfang des Jahres der Gründungsphase entwachsenen Stiftung mittlerweile anerkannt hat, kann die soziale Idee weiter an Fahrt aufnehmen. Bürger, die mit ihrem Geld die Stiftung unterstützen wollen, können dank des neuen Status nun dafür Spendenbescheinigen erhalten.
Ein erster Antrag, in dem um Unterstützung durch die Bürgerstiftung gebeten wird, liegt ebenfalls vor. Es geht dabei um ein Projekt der Wardenburgerin Anette Löhr, die Kunst und Kinder zusammenbringen möchte.
Intern steht der Stiftung in der nächsten Woche ein weiterer wichtiger Schritt bevor. Am Dienstag, 12. Juni, soll sich der aus 15 Personen bestehende Stiftungsrat konstituieren. Gewählt werden müssen ein Vorsitzender und dessen Stellvertreter. Außerdem gilt es, eine Geschäftsordnung zu verabschieden. Der Stiftungsrat hat künftig die Aufgabe, vergleichbar einem Aufsichtsrat in der Wirtschaft, gegenüber dem bereits gewählten Stiftungsvorstand – Vorsitzender Alfred Meyer und die Stellvertreterinnen Christa Hellmann und Waltraut Schmidt – eine Kontrollfunktion auszuüben.
Dahinter steckt kein Misstrauen, sondern es ist schlichte Notwendigkeit für eine Stiftung, die in den kommenden Jahrzehnten ihr Kapital durch Spenden deutlich aufstocken dürfte. Anlässe kann es dafür viele geben. Wie die Bürgerstiftung in ihrer aktuellen Broschüre schreibt, können die Geburt eines Kindes, Hochzeiten, Jubiläen,Verabschiedungen oder sogar Vermächtnisse dafür den Ausschlag geben.

 

 

Gemeinwohl und Gemeinwesen stärken

Bürgerstiftung Christa Hellmann, Waltraut Schmidt und Alfred Meyer in den Vorstand gewählt


BILD: Lars Herrmann  Bild vergrößern

Bürgermeisterin Martina Noske bot ihren Rückzug aus dem Stiftungsrat an. Das lehnten die Mitglieder geschlossen ab.

von Lars Herrmann

Wardenburg - Erst ungläubiges Schweigen, dann einsetzendes Getuschel – das folgte auf den Vorschlag von Bürgermeisterin Martina Noske, auf einen Platz im neu zu gründenden Stiftungsrat der Bürgerstiftung Wardenburg zu verzichten. 14 Namen standen auf der Liste, doch nur 13 Positionen sah die Satzung vor. Deshalb sagte sie am Donnerstagabend auf der Gründungsversammlung im Wardenburger Hof: „Ich trage die Bürgerstiftung in meinem Herzen. Aber ich glaube, dass es wichtiger ist, engagierte Bürger statt der Bürgermeisterin in Gremien zu haben. Ich gehe zwar von der Liste, aber ich bin jederzeit da.“

Der Erste, der sich daraufhin zu Wort meldete und von seinem Platz erhob, war Werner Albrecht. „Es ist unvorstellbar, dass der Mensch Martina Noske nicht weiter dabei ist. Als wir ganz unten waren, war sie diejenige, die uns zusammengehalten hat. Als Mensch gehört sie in den Stiftungsrat“, so sein emotionales Plädoyer. Manfred Hohaus bot gar an, seinen Namen von der Liste streichen zu lassen. Die Idee, den neuen Stiftungsrat auf 15 Mitglieder zu erweitern, fand großen Anklang im Saal. Schließlich sei man auf jeden angewiesen und könne auf niemanden verzichten, wie Hans-Günther Gramberg anmerkte.

Dass eine Erweiterung des Stiftungsrates möglich ist, bestätigte Rechtsanwalt und Notar Rolf Maiwald. Er leitete durch die Veranstaltung und erklärte, wodurch sich eine Stiftung auszeichnet. „Im Gegensatz zu einem Verein ist die Bürgerstiftung nur ein Geldhaufen.“ Im Falle der Wardenburger beträgt das Kapital 28 000 Euro, ein Großteil davon wurde erst im vergangenen Jahr gesammelt. „Die Stiftung muss einen dauerhaften, gemeinnützigen Zweck erfüllen, von dem sie lebt“, fuhr Maiwald fort.

Und welcher Zweck ist in diesem Fall gemeint? In der Präambel der Satzung heißt es: „Die Bürgerstiftung Wardenburg will Kräfte mobilisieren, um damit dem Gemeinwohl zu dienen und das Gemeinwesen der Gemeinde Wardenburg zu stärken.“ Die Bürger sollen motiviert werden, sich ehrenamtlich einzubringen. Das Engagement beruhe dabei auf Werten wie persönliche Freiheit, Offenheit, Toleranz und Solidarität.

An der Spitze stehen als Vorstandsmitglieder Christa Hellmann, Alfred Meyer und Waltraut Schmidt. Drei Jahre bleiben sie im Amt, dann wählt der Stiftungsrat einen neuen Vorstand. Zum Rat zählen Werner Albrecht, Wilfried Borges, Nicole Bremer, Dörte van Düllen, Christian Effenberger, Hans-Günther Gramberg, Manfred Hohaus, Frank Hoinkis, Klaus Martens, Maike Martens, Martina Noske, Arnold von der Pütten, Josef Wunram und Prof. Dr. Jürgen Ziechmann. Die Spender bilden das Stiftungsforum. Hieraus können Personen in den Stiftungsrat berufen werden.

 

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Huntereport

Stiftung auf der Zielgraden

Wardenburg. Die Bürgerstiftung Wardenburg wird am kommenden Donnerstag, 22. März, nun offiziell gegründet. Die Gründungsversammlung findet im Wardenburger Hof statt, eingeladen wurden 87 Gründungsstifter.
Die Idee der Wardenburger Bürgerstiftung entstand im Jahr 2008 im Rahmen der Aktion „Vision 2025 – die Gemeinde Wardenburg gestaltet den demographischen Wandel“. Es bildete sich eine Initiative, die die Gründung einer Wardenburger Bürgerstiftung vorantrieb. Dennoch fehlte es lange Zeit am nötigen Kapital, um eine Bürgerstiftung gründen zu können.
Im Jahr 2010 hatte der damalige Ratsherr Arnold von der Pütten die Idee, zusammen mit den Wardenburger Vereinen Aktionen durchzuführen, um für die Bürgerstiftung zu werben und zu sammeln.  Das Aktionsjahr fand 2011 mit vielfältigen Veranstaltungen statt.  35 Vereine, Orts- und Bürgervereine, Organisationen, Feuerwehr, Kindergärten und Jugendpflege beteiligten sich.  Diese Aktionen trugen dazu bei, dass sich das Kapital für die Gründung von anfangs rund 5500 Euro im November 2010 auf über 27000 Euro im Dezember 2011 erhöht hat.  Dafür gebühre den teilnehmenden Akteuren, den Wardenburger Bürgern und den weiteren Stiftern ganz besondere Anerkennung, so die Gemeinde.
Dank gebühre auch den Mitgliedern des Organisations-Teams, die den Aufbau der Bürgerstiftung begleitet und unterstützt haben. Zum Organisationsteam gehören Werner Albrecht, Andrea Biller, Nicole Bremer, Hans-Günther Gramberg, Martina Noske, Arnold von der Pütten und Frank Speckmann.
Als nächster wichtiger Schritt findet nun am nächsten Donnerstag die Gründungsversammlung statt, in der die Gründungsstifter das sogenannte „Stiftungsgeschäft“ abschließen, den Stiftungszweck und eine Satzung beschließen und die Mitglieder für den Vorstand und den Stiftungsrat gewählt werden. Anschließend können die nötigen Anträge auf Anerkennung und Gemeinnützigkeit gestellt werden.
Es besteht auch nach der Gründung der wardenburger Bürgerstiftung die Möglichkeit, das Stiftungsvermögen durch weitere Zustiftungen zu erhöhen, denn mit den Erträgen des Stiftungsvermögens werden die Stiftungszwecke erfüllt. Ansprechpartner werden dann die neu gewählten Vorstandsmitglieder sein.

 

Gemeinderat gegen Verwaltung


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Südmoslesfehn - Auf ungewohntem Parkett soll sich im Frühjahr der Wardenburger Gemeinderat beweisen. Der Sportverein Moslesfehn (SVM) hat das Gremium offiziell eingeladen, am Sonnabend, 28. April, auf der Sportanlage an der Korsorsstraße in Südmoslesfehn an einem Faustballturnier um den 2. Bürgerstiftungspokal teilzunehmen. In diesem Rahmen solle es ein Einlagespiel außer Konkurrenz zwischen der Gemeindeverwaltung und den Ratsmitgliedern geben, teilte die Verwaltung auf der jüngsten Ratssitzung mit. Startgelder und Spenden des Turniers gehen direkt an die Bürgerstiftung. Anmeldungen nimmt Arnold von der Pütten, Telefon 04486/2748, entgegen.

 

 

 

Basargruppe unterstützt Bürgerstiftung und Faustball

Spende SV Moslesfehn übergibt insgesamt 750 Euro – Veranstaltungen für dieses Jahr vorgestellt


 

Die Bastelgruppe übergab Spenden in Gesamthöhe von 750 Euro an die Bürgerstiftung und die Faustballjugend des SV Moslesfehn. BILD: Tanja Mikulski  Bild vergr��ern

MIK

Südmoslesfehn - „Ein Gemeinschaftsleben ohne euch könnte ich mir in Südmoslesfehn nicht vorstellen“, lobte Ortsvereinsvorsitzender und Mitglied der Initiative Bürgerstiftung, Werner Albrecht, die Bastelgruppe des SV Moslesfehn am Montagabend im Vereinsheim.

Die Frauen überreichten Albrecht und Arnold von der Pütten von der Initiative Bürgerstiftung eine Spende im Wert von 100 Euro. 650 Euro gingen an die Faustballjugend des SV Moslesfehn von Trainer Hermann von der Pütten. Mit dem Geld sollen unter anderem Trikots angeschafft werden. Das Geld stammt vom Weihnachtsbasar, den die Bastelgruppe zusammen mit der Gymnastikgruppe ausgerichtet hatte. Vorsitzender Arnold von der Pütten bedankte sich für das Engagement der Frauen: „Durch euch lebt der Verein. Es ist wichtig, Spaß daran zu haben, immer etwas Neues auf die Beine zu stellen.“

Die Bastelgruppe des SV Moslesfehn besteht seit zehn Jahren. Auch in diesem Jahr ist wieder ein Basar geplant. „Schön ist, dass er immer wieder ein neues Gesicht hat“, sagte Albrecht. „Die Gruppe muss das weitermachen, sonst zerfallen wir.“

Am Donnerstagabend kündigte der SV Moslesfehn auch seine Veranstaltungen für 2012 an. Die Norddeutsche Meisterschaft der M 14 im Faustball findet am 25. und 26. Februar in der Sporthalle am Querkanal statt. Mit dabei sein werden die stellvertretenden Bürgermeister Detlef Sonnenberg und Dr. Stefan Depta. Schirmherr ist der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer. Die Deutsche Meisterschaft der Frauen 30 wird am 24. und 25. März ausgetragen (Sporthalle Querkanal). Schirmherr ist der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Focke. Am 28. April findet ab 14 Uhr das zweite Bürgerstiftungspokal-Faustballspiel statt. Es spielen die Ratsmitglieder gegen die Verwaltung. Vom 16. bis 20. Mai gibt es die Beach-Spiele auf Baltrum und vom 17. bis 19. Mai das Beach-Ringtennis, ebenfalls auf Baltrum.

Grundstein für Stiftung gelegt

   

 

Freuen sich über das Knacken der 25000 Euro-Marke: (von links, sitzend) Klaus Schöttke, Helmut Deye, Arnold von der Pütten, Frank Speckmann, Vera Beenken 
BILD: Tanja Mikulski  
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Hilfeleistung Mehr als 26 000 Euro durch Spenden von Bürgern und Vereinen

2012 soll ein Vorstand und ein Beirat der Bürgerstiftung gewählt werden. Um das Ziel zu Erreichen, haben auch der Bürgerverein und der Gemischte Chor beigetragen.
von Tanja Mikulski

Achternmeer - Es ist geschafft. Die Idee einer „Bürgerstiftung Wardenburg“ kann nun endlich in die Tat umgesetzt werden. „26195 Euro sind im Topf der Bürgerstiftung“, sagte Frank Speckmann, Gemeindemitarbeiter und Ansprechpartner der Stiftung. „Jetzt kann es mit der Gründung losgehen.“
25000 Euro benötigt die Stiftung, um sich offiziell gründen zu können (die NWZ  berichtete). Zum Erreichen des Betrages haben zahlreiche Spenden von Wardenburger Bürgern, Vereinen und Institutionen beigetragen. Letztere widmeten der Bürgerstiftung mehrere Einzelveranstaltungen, die auf Flugblättern und teilweise auf Plakaten verewigt wurden. „Auch wenn wir 25000 Euro erreicht haben, sollen die Veranstaltungen weiter laufen“, sagte Arnold von der Pütten, Ansprechpartner von der Bürgerstiftung. „Es können noch Plakate angefordert werden.“
Gespendet wurde auch bei der Trauerandacht für Wardenburgs verstorbenen Altbürgermeister Diedrich Fischbeck. Die Kranzspenden flossen in die Bürgerstiftung.
Auch die Teilnahme der Vorstände des Bürgervereins Achternmeer/Harbern I und des Gemischten Chores Achternmeer an einer Spendenaktion in diesem Jahr hat geholfen, die 25 000 Euro-Marke zu knacken. Der Bürgerverein hatte die Idee, während des Jubiläumsfestes „25 Jahre Partnerschaft Eelde-Wardenburg“ im Mai ein Bilderrätsel für die Gäste zu erstellen. Die Mitspieler spendeten einen Betrag und erhielten anschließend in einer Verlosung einen Sachpreis. Im August wurde die Aktion auf dem Dorfplatz in Achternmeer wiederholt. Insgesamt kamen dadurch 150 Euro zusammen.
Der Gemischte Chor Achternmeer feierte im Oktober seinen Sängerball. Dabei waren sechs Chöre aus Oldenburg, Ammerland und der Gemeinde Wardenburg. Kassenwart Uwe Deeken sammelte an dem Abend eine Spende in Höhe von 100 Euro von den Zuhörern ein. Die 250 Euro wurden kürzlich von Klaus Schöttke (Vorsitzender Gemischter Chor), Uwe Deeken, Helmut Deye (Vorsitzender Bürgerverein) und Vera Beenken (Schriftführerin Bürgerverein) an die Ansprechpartner der Bürgerstiftung Arnold von der Pütten, Werner Albrecht und Frank Speckmann im Dorfgemeinschaftshaus Achternmeer überreicht.

 

 

Die Organisatoren der Jubiläumsfeier der Arbeitsgemeinschaft der Bürgervereine und des Gemeindespiegels übergeben der
Bürgerstiftung einen Betrag von 525,58 Euro, der bei dem Fest als Überschuss erwirtschaftet und durch  Sammlung auf dem
Festball entstanden ist.

Geschichte Arbeitsgemeinschaft und Gemeindespiegel vor 40 Jahren gegründet – Ball mit 300 Gästen

Ein Höhepunkt war die Siegerehrung des Dorfwettbewerbs. Werner Cordes blickte zurück.

VON JöRG NORDBROCK

WARDENBURG - Die 40-jährige Geburtstagsfeier des Gemeindespiegels und der Arbeitsgemeinschaft der Orts- und Bürgervereine am Sonnabend war auch ein würdiger Anlass zur Ehrung der Gewinner des Gemeindewettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“. Bürgermeisterin Martina Noske lobte das vielseitige Engagement der Mitglieder aus den 18 Ortschaften, die sich alljährlich um die Verschönerung ihrer Orte kümmern. „Es ist immer eine gute Gelegenheit für einen Frühjahrsputz“, so die Bürgermeisterin. Auch in diesem Jahr war die Vergabe der Platzierungen den Jurymitgliedern nicht leicht gefallen. In der Gruppe A, Neuere Ortschaften, gleich- und großflächig, neuere Höfe, jüngere Baumbestände – sicherte sich Harbern II mit 82,50 Punkten den ersten, mit 80,75 Punkten Charlottendorf-Ost den zweiten und mit 79,58 Punkten Charlottendorf-West den dritten Platz. In der Kategorie A – ältere, gewachsene Ortschaften, alte Höfe und alte Baumbestände – kam Westerburg mit 84,08 Punkten auf den ersten, Höven mit 83 Punkten auf den zweiten und Westerholt mit 82,5 Punkten auf den dritten Platz. In der Gruppe B – Ortschaften mit umfangreichen Neubaugebieten – gewann Hundsmühlen mit 82,92 Punkten, dicht gefolgt von Südmoslesfehn mit 81 Punkten auf Platz zwei. Den dritten Platz erreichte Achternmeer mit 78,92 Punkten. Aber nicht nur die Ehrung der Gewinner stand an diesem Abend auf der Agenda. Chefredakteur Werner Cordes erinnerte noch einmal daran, wie der Gemeindespiegel vor 40 Jahren ins Leben gerufen wurde. Ausschlaggebend dafür war seinerzeit im Jahre 1970 die 700-Jahr-Feier Wardenburgs. Damals war die Idee geboren, die Historie der Gemeinde in Wort und Bild festzuhalten. Was einst als Mitteilungsblatt begann, ist heue ein umfangreiches Werk. Inzwischen sind zehn Redaktionsmitglieder sowie freie Mitarbeiter am Gemeindespiegel beteiligt. Sorgen macht Cordes allerdings der Nachwuchs. Viele Vereine wie der Gemischte Chor Wardenburg, die Volkstanzgruppe Benthullen-Harbern, der Männergesangverein Brüderschaft Wardenburg beteiligten sich mit ihren Darbietungen an der Feier. Über 300 Gäste konnten außerdem noch einen lustigen Sketch der Theaterspieler der Korsorsbarger Speeldeel genießen. Die Moderation des Vorprogramms hatte Gustav Kuhlmann übernommen. Im Anschluss tanzten die Ballbesucher zu den schwungvollen Klängen der Band „Calvados“. Die nächste Runde des Wardenburger Dorfwettbewerbs beginnt mit der Bereisung am Dienstag, 8. Mai.

 

Da freuten sich Martina Noske und Frank Speckmann vom Organisationsteam  der Bürgerstiftung über einen kräftigen Zuwachs für das Konto der Bürgerstiftung.
Der Steuerberater Ralph Wichmann aus Wardenburg hatte schon einmal gespendet,
anlässlich der Eröffnung des Rathausplatzes entschloss er sich noch einmal für eine Spende und so konnte die Stiftung ein plus von insgesamt 600 € verbuchen.

 

 

Meilenstein erreicht 

Die Ansprechpartner der Bürgerstiftung Werner Albrecht (links) und Frank Speckmann (rechts) mit den Spendern Winfried Koslowski und Hubert Dahms. BILD: FADEMRECHT

Die in Gründung befindliche Wardenburger Bürgerstiftung hat ihren Kapitalstock auf jetzt insgesamt 20 088,42 Euro erhöhen können. „Damit haben wir eine besondere Marke erreicht“, freut sich Frank Speckmann, einer der Ansprechpartner der Stiftung. Bis zur notwendigen Mindestsumme, bei der die Stiftung ihre eigentliche Arbeit aufnehmen kann, fehlen jetzt nur noch knapp 5000 Euro.

 

Den entscheidenden Schritt über die psychologisch wichtige 20 000er Marke ermöglichte der Ortsverein Hundsmühlen, der den Reinerlös seines Ortsfestes von 270,38 auf 500,38 Euro aufstockte und der Bürgerstiftung zukommen ließ. 1. Vorsitzender Winfried Koslowski und Kassenwart Hubert Dahms überreichten den entsprechenden Scheck im Wardenburger Rathaus. Als Dankeschön gab es aus den Händen von Werner Albrechtund Frank Speckmann eine Dankesurkunde, die auf einer Hans-Fangmann-Zeichnung aus den 60er Jahren basiert. Albrecht freut es vor allem, dass die Wardenburger Bürgerstiftung bereits sehr weit gekommen ist, ohne die Hilfe eines Großsponsoren in Anspruch nehmen zu müssen. Dies sei für eine Stiftung, die von vielen getragen werden solle, gerade zu Beginn sehr wichtig. Sobald die 25 000 Euro erreicht sind, wird sich die Stiftung um Anerkennung durch das Land Niedersachsen bemühen. Die Wardenburger Initiatoren informieren sich in dieser Woche bei einem Treffen mit Vertretern ähnlicher Stiftungen in Garrel und Edewecht über deren Erfahrungen.

 

 

 

Ein Scheck über 130 Euro für die Bürgerstiftung ist jetzt an die Ansprechpartner, Frank Speckmann und Werner Albrecht (kleines Bild, 2. und 5. von links), übergeben worden. Das Geld stammt aus der Jubiläumsfeier, die der Wardenburger Tennisclub veranstaltet hatte. Der Scheck wurde im Beisein der Fachbereichsleiterin Andrea Biller von Kassenwart Stefan Pelster und der 1. WTC-Vorsitzenden Christa Hellmann (1. und 3. von links) auf der Wardenburger Tennisanlage überreicht. Insgesamt beträgt der Spendenstand der Bürgerstiftung damit 19 800 Euro. Schon der nächste Scheck kann die 20 000er-Marke knacken.
Der Wardenburger Tennisverein hat insgesamt 270 Mitglieder und existiert bereits seit 1986. Seine Anlage hat sechs Außen- und zwei Hallenplätze, dazu gehören auch Umkleidekabinen und ein Aufenthaltsraum, wo die Mitglieder sich nach einem Tennismatch unterhalten können. Im 20. Jahr seines Bestehens sei der Verein sehr gut aufgestellt, betont die Vorsitzende. „Wir haben keine Nachwuchssorgen.“

    
Magische Grenze rückt näher



Die Gemeinde hat bislang keinen Cent zugeschossen. Das soll auch möglichst so bleiben.

von Werner Fademrecht
 

 

Wardenburg - 1180 Euro hat das große Chorkonzert, das die Shantygruppe Oberlethe zusammen mit dem Bümmersteder Gesangverein und dem MGV Winden im Oberlether Krug auf die Beine stellte, zugunsten der Wardenburger Bürgerstiftung erbracht. Damit überspringt die Gesamtsumme in diesem Monat die 17 000-Euro-Marke und ist nur noch 8000 Euro von der gesetzlich geforderten Mindestsumme für anerkannte Stiftungen entfernt. Wichtig für die noch im Gründungsprozess befindliche Bürgerstiftung, die überparteilich und unabhängig von der Kommune arbeiten soll: Das Kapital ist allein von Bürgern und Sponsoren aufgebracht worden. „Die Gemeinde selbst hat noch keinen Cent hineingesteckt“, betont Frank Speckmann, der Gemeindekämmerer als auch einer der drei Ansprechpartner der Stiftung ist.

Ein Ratsbeschluss sieht zwar grundsätzlich vor, dass die Gemeinde das Gründungskapital auf 25 000 Euro aufrundet, aber „ich bin sicher, dass es sich höchstens um ein paar hundert Euro handeln dürfte“, wagt Werner Albrecht, neben Arnold von der Pütten und Speckmann ebenfalls Ansprechpartner der Stiftung, eine Prognose. Er unterstreicht: „Die Wardenburger Bürgerstiftung wird überparteilich arbeiten.“ Weder Parteien noch Verwaltung würden über künftige Projekte bestimmen.
Sobald die 25 000 Euro auf dem Gründungskonto liegen, werden sich die Gremien der Stiftung – Vorstand, Beirat und Vollversammlung – bilden. An der Gründungsversammlung können alle Stifter, das sind die Personen, die mindestens 50 Euro gespendet haben, teilnehmen. Hinter den Kulissen werde bereits nach geeigneten Personen gesucht, die künftig dem Vorstand angehören könnten, bestätigt Albrecht. Überparteilich und weithin anerkannt sollen sie sein.
Auch wenn die Initiatoren wissen, dass die Anstrengungen, die zurzeit unter den Vereinen unternommen werden, um das Gründungskapital zusammenzubekommen, sich nicht über 2011 hinaus verlängern lassen, wird die Geldsumme weiter wachsen. Gerade ältere, wohlhabenden Menschen ohne Nachkommen erhielten so die Möglichkeit, ihr Kapital für soziale Zwecke einzusetzen – und das über Jahrhunderte, verspricht Speckmann. Welche Ideen die Stiftung später auch immer in die Tat umsetzen werde, sie finanziere diese alleine mit den Zinserträgen ihres Kapitals.

 

 

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Der SV Moslesfehn richtete gemeinsam mit Gastronom Thorben Grübnau (rechts) eine Skatturnier-Serie im „Event“ in Hundsmühlen aus. Der Erlös in Höhe von 200 Euro kommt der in Gründung befindlichen Bürgerstiftung zugute. BILD: ARCHIV




Wardenburg/eb Knapp 14 000 Euro befinden sich derzeit auf dem Gründungskonto der Wardenburger Bürgerstiftung, beinahe wöchentlich kommen größere und kleinere Beträge dazu. Viele Vereine unterstützen die soziale Idee, indem sie bei ihren Veranstaltungen und Festen für die Stiftung sammeln. 25 000 Euro müssen insgesamt zusammenkommen, bevor die Stiftung endgültig ins Leben gerufen werden kann.
Hier die weiteren Termine:
 23. April, 20 Uhr, die Dorfgemeinschaft Fladder/Fünfhausen sammelt beim Osterfeuer
30. April, 15 Uhr, Sportplatz Südmoslesfehn, Faustballturnier der unteren Männer- und Frauenklasse bzw. Mixed-Turnier
30. April, 18 Uhr, Tungeler Krug, Maifeier des Ortsvereins

 

 

Schon mehr als 13 000 Euro Spenden
Stiftung Geschäftsleute erhöhen mit Scheck den Pegel

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Scheckübergabe: Gerd Fischbeck (v.l.), Wolfgang Hitschler und Nicole Bremer BILD: PRIVAT


Wardenburg/LD Mit einem Benefizkonzert im Wardenburger Hof hat die Band „Uli’s Garage“ der Bürgerstiftung eine erfreuliche Spende eingespielt: Mehr als 3000 Euro sind allein durch die Eintrittskarten zusammengekommen.
Das Marketing-Forum der Gemeinde Wardenburg (GWMF) legte zusätzlich noch etwas drauf. Gerd Fischbeck vom Wardenburger Hof und Wolfgang Hitschler, Bandmitglied und Vorstandsmitglied des GWMF, überreichten einen Scheck über 4000 Euro an die Stiftungsvertreterin Nicole Bremer. Dies ist die bisher höchste Einzelspende, die die Stiftung erhalten hat.
Der aktuelle Spendenstand beträgt damit 13 636 Euro. Erst wenn 25 000 Euro auf dem Gründungskonto erreicht sind, kann die Stiftung aktiv werden.

 

 

Spende an Bürgerstiftung

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Siegerehrung mit Spendenübergabe: (von links) Arnold von der Pütten, Helge Wiesenberg, Sieger Gerd Buade, Frank Hinrichs, Hermann Junker und Thorben Grübnau. BILD: VEREIN

leute von heute

Die Gewinner des Skatturniers im Restaurant Event stehen fest. Gesamtsieger wurde Gerd Buade mit 2794 Punkten. Direkt nach ihm folgt der Zweite Frank Hinrichs mit 2724 Punkten. Auf Platz drei landete mit einer Punktzahl von 1665 Helge Wiesenberg. Vierter wurde mit 1181 Punkten Hermann Junker. Die Skatfreunde spielten für einen guten Zweck: Durch die Startgelder fürs Turnier wurden insgesamt 200 für die Bürgerstiftung eingenommen. Dieser Betrag setzt sich aus den Einnahmen der drei Turniertage zusammen: 65 am 20. Februar, 58 am 23. Februar und 47 am 27. März. Zu diesen 170 legte Thorben Grübnau vom Restaurant Event noch 30 drauf. Arnold von der Pütten bedankte sich im Namen der Bürgerstiftung bei allen Helfern und Unterstützern.


 

Gute Musik lässt Kasse der Bürgerstiftung klingeln

Benefizkonzert Partygänger bringen soziale Idee Ziel deutlich näher – Mehr als 3000 Euro Einnahme


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Uli’s Garage und ihr Publikum feierten im Wardenburger Hof für einen guten Zweck. BILD: Kerstin Buttkus  Bild vergrößern

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Wardenburg - Auf Carlos Santana ist einfach Verlass: Als Sven Gattermann, Gitarrist von Uli’s Garage, nach der ersten Konzertpause seinem Instrument die unverkennbaren Anfangsakkorde zu „Oye como va“ (zu Deutsch etwa: „Hallo, wie geht’s?“) entlockt, füllt sich am Sonnabendabend die Tanzfläche. Danach geht es ab im großen Saal des Wardenburger Hofs. Das erstaunlich gemischte Publikum – zwischen 20 und weiteren gut 40 Jahren draufgerechnet – feiert, genießt die Musik und eine überzeugende Band.
Uli’s Garage spielen an diesem Abend kostenlos, aber nicht umsonst. Sie verzichten auf ihre Gage für einen guten Zweck – die in Gründung befindliche Wardenburger Bürgerstiftung. Dafür nehmen die fünf Musiker ihr Publikum mit auf eine musikalische Zeit- und Weltreise – vom Südamerika der 1970er Jahre geht’s weiter mit Christopher Cross’ „Ride like the wind“ in die USA Anfang der 80er Jahre. Und dann schnell rüber zu den Briten: die unvergänglichen Klassiker der Beatles, von Police, Elton John und Eric Clapton bringen die Tänzer ganz schön ins Schwitzen.
50 VIP-Gäste und etwa 90 „normalsterbliche“ Besucher können an diesem Abend zwar nicht die gesamte Tanzfläche füllen, das Spendenkonto dagegen umso mehr. „Die Eintrittsgelder bringen uns mehr als 3000 Euro“, sagt Oliver Bremer und kündigt an, dass das Marketing-Forum (GWMF) die Summe sogar auf 4000 Euro aufrunden wird. Der Sprecher des GWMF, das gemeinsam mit der Band und Gastronom Gerd Fischbeck das Benefizkonzert auf die Beine gestellt hat, leistet wie seine Kollegen Dienst an der Abendkasse. Ob’s am EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballnationalelf liegt, dass der ganz große Andrang ausbleibt, oder an der Zeitumstellung, die in der Nacht allen Partygängern eine Stunde raubt?
Generationen bunt gemixt
Egal, wer nicht kommt, hat definitiv etwas verpasst, findet Rüdiger Albrecht. Der 64-Jährige hat gleich einen ganzen Tisch Besucher mitgebracht. Der Oldie-Club Oldenburg hat sich spontan gegen den eigentlich geplanten Besuch der Oldenburger Gast- und Kulturstätte „Die Tränke“ und für Wardenburg entschieden. Die Frauen und Männer bereuen es nicht definitiv nicht: „Eigentlich sind unsere Zeit ja die 60er und 70er Jahre, aber die Jungs spielen wirklich gut“, lobt Albrecht. Sein Club ist auch optisch eine Bereicherung. Je weiter es auf Mitternacht zugeht, desto mehr Knicklichter bringen die Oldie-Fans unter den Konzertbesuchern an den Mann und die Frau.
Nur vom Hörensagen können die Wardenburgerin Verena Kieler und ihre Kollegen von der LzO die Zeit der Beatles kennen. Der U30-Generation erfüllt Uli’s Garage extra einen musikalischen Wunsch mit Bryan Adams „Summer of ’69“. Die Zeitumstellung rückt immer näher und auf der Bühne machen Wolfgang Hitschler (Bass), Martin Glup (Lead Vocals/Gitarre), Sven Gattermann (Gitarre/Vocals), Rafael Jung (Keyboards/Vocals) und Mathias Büsseler (Drums/Vocals) richtig Druck.
Musik klingt nach
„So lonely“ und „Pinball wizard“ schwirren noch auf dem Nachhauseweg im Kopf. „Das ist einfach tolle handgemachte Musik, die von Herzen kommt“, hat die Achternmeerer Gitarrenspielerin Liesa Meyer es kurz vorher noch im Gespräch auf den Punkt gebracht. Recht hat sie.

 

NWZ  vom 14.3.2011

Stiftung startet Kleideroffensive
Gründungskapital Knapp 8000 Euro auf Treuhandkonto – Broschüre ist verteilt

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Die Polo- und T-Shirts der Bürgerstiftung sind fertig und können bestellt werden. Darüber freuen sich (von links) Sven de Vries, Frank Speckmann, Nicole Bremer, Arnold von der Pütten, Werner Albrecht, Andrea Biller und Martina Noske. BILD: WERNER FADEMRECHT

17 000 Euro fehlen noch am Startkapital. Die Hemden sind nur ein weiterer Mosaikstein.

VON WERNER FADEMRECHT

Wardenburg Grüner Glockenturm und davor ein rot-schwarzer Schriftzug – dieses Logo der Bürgerstiftung werden die Wardenburger vermutlich in den kommenden Monaten häufiger sehen. Es prangt auf einer Sonderedition der Polo- und T-Shirts, die das Wardenburger Sportgeschäft Duwe neuerdings vertreibt. Arnold von der Pütten, einer der Motoren der Stiftungsidee, hat die neue Werbemaßnahme erdacht. Jedes verkaufte Polo- und T-Shirt (50 Prozent Baumwolle, 50 Prozent Polyester) kleidet nicht nur seinen Träger, sondern bringt auch weitere zwei Euro in die Kasse der noch in der Gründungsphase steckenden Stiftung. Die Hemden sind in weiß und verschiedenen Farben erhältlich.Knapp 8000 Euro befinden sich mittlerweile auf dem Treuhandkonto, die Einnahmen aus dem Wardenburger Wandertag und dem Schautag des Hundsmühler Turnvereins sind da noch nicht enthalten.
Aktion für Bürger
„Die Idee ist jetzt ins Rollen gekommen“, stellt Bürgermeisterin Martina Noske fest. Werner Albrecht, einer der Ansprechpartner für die Stiftung, ist über das Engagement der Bürger und Vereine sehr erfreut: „Damit wird die Stiftung wirklich zu einer Bürgerstiftung.“ Viele Privatleute stiften für viele Zwecke in Wardenburg, lautet die Kurzformel der sozialen Idee. Da eine Stiftung der Gemeinnützigkeit verpflichtet ist, darf sie nur die in der Abgabenordnung festgelegten wohl- und mildtätigen Zwecke unterstützen. Stiftung und Stifter werden dadurch steuerlich begünstigt, und es können so unterschiedliche Bereiche wie Bildung, Kultur, Soziales, Jugend und Generationenübergreifende Ideen gefördert werden. So steht es in einer Broschüre, die von der Pütten auf einer 100 Kilometer langen Rundreise durch die Wardenburger Ortschaften verteilt hat. „Haushalte, die noch kein Informationsmaterial bekommen haben, können sich an die Vorsitzenden ihrer Orts- und Bürgervereine wenden“, rät der Organisator. Auch wenn der Rat der Gemeinde bei den Haushaltsberatungen einem Zuschuss über 12 500 Euro zustimmte, bleibt die Bürgerstiftung „frei von jeglicher Einflussnahme durch öffentliche Instanzen, politische Organisationen, Unternehmen oder einzelne Stifter“ – so das Selbstverständnis der Initiatoren.
2011 wichtiges Jahr
Sobald die Mindestsumme von 25 000 Euro erreicht ist, wird es auf einer Versammlung, zu der alle Stifter, die mindestens 50 Euro gegeben haben, eingeladen sind, zur Wahl eines unabhängigen Führungsgremiums kommen. Eine Bürgerstiftung unterliegt den Gründungsvoraussetzungen des Bürgerlichen Gesetzbuches und dem niedersächsischen Stiftungsgesetz. Die offizielle Anerkennung setzt einen Kapitalstock von mindestens 25 000 Euro voraus. Dies zu erlangen ist das große Ziel des Aktionsjahrs 2011.

 

NWZ  vom 19.2.2011

Wanderer erwartet Stärkung mit Erbsensuppe

 

Bürgerstiftung Veranstaltung am 27. Februar unterstützt soziale Initiative


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Veranstalter und Unterstützer: (von links) Peter Bökamp, Enno Bäkermann, Max Hermann, Werner Albrecht, Erna Kelbassa-Fischbeck, Waldemar Grundmann, Edda Clark, Anke Remmers und Uwe Remmers. BILD: Brüggemann  Bild vergrößern

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Wardenburg - Laufen für einen guten Zweck: Am Sonntag, 27. Februar, findet von 9.30 bis etwa 13 Uhr der Wardenburger Wandertag statt. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung der Touristinformation „umtref“ und dem WTV, die zusätzlich unterstützt wird vom DRK und Wardenburger Gewerbetreibenden.
Der Erlös der Veranstaltung fließt an die in Gründung befindliche Wardenburger Bürgerstiftung. Start ist an der Sporthalle der Grundschule Wardenburg. Die von Gästeführern geleitete 5-km-Tour hält sich von Straßen fern. Gegen Mittag kehrt die Wandergesellschaft, die sich bei großer Teilnehmerzahl in Kleingruppen aufteilt, zum Mittagessen wieder an der Sporthalle ein. Die Teilnahme kostet für Kinder bis 14 Jahre drei Euro, Ältere zahlen fünf Euro (inkl. Gästeführung, Getränke und Erbsensuppe. Teilnahmekarten gibt es bei Max Herrmann, Oldenburger Straße 260, der Touristinformation sowie der WTV-Geschäftsstelle.

 

NWZ vom 17.2.2011

Uli’s Garage verzichtet auf Gage

Bürgerstiftung Band rockt für einen guten Zweck – Konzert im Wardenburger Hof


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Freuen sich aufs Benefizkonzert: (von links) Oliver Bremer, Gerd Fischbeck und Wolfgang Hitschler BILD: Werner Fademrecht  Bild vergrößern

In der Kasse der Bürgerstiftung liegen zurzeit 7150,53 Euro. Ende März sollen es ein paar tausend mehr sein.

VON WERNER FADEMRECHT

WARDENBURG - „Bürgerstiftung – Das rockt!“ steht groß auf den Plakaten, die Oliver Bremer und Wolfgang Hitschler vom Marketing-Forum gemeinsam mit dem Wardenburger Gastronomen Gerd Fischbeck jetzt vorgestellt haben. Sie werben für das große Benefizkonzert, das am 26. März, im Wardenburger Hof über die Bühne gehen wird. Uli’s Garage haben sich bereit erklärt, auf ihre Gage für den guten Zweck zu verzichten. Gleiches gilt für die Eintrittsgelder. „Sie gehen zu 100 Prozent in die Wardenburger Bürgerstiftung ein“, verspricht Bremer.
Für den guten Zweck spende die Rockband gerne ihre Gage, betont auch Wolfgang Hitschler, der in der bekannten Band mit seinem Bass für rhythmischen Druck sorgt. Vor allem die Tatsache, dass sämtliche Gelder nicht einmalig verbraucht werden, sondern mit den Zinsen dauerhaft Gutes in die Tat umgesetzt werde, müsste doch möglichst viele Bürger überzeugen, lautet seine Hoffnung.
Konzertbesucher, die bereit sind, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, erhalten durch spezielle „Förderkarten“ am Konzertabend Zutritt zur Sektbar des Wardenburger Hofs, wo Gastronom Gerd Fischbeck kostenlose Verpflegung und Getränke zur Verfügung stellt. „Hier wird es Gelegenheit geben, der Musik zu lauschen und interessante Gespräche mit interessanten Menschen zu führen“, ist Bremer überzeugt.
Die „Förderkarten“ werden nach Angaben der Organisatoren auf maximal 50 begrenzt, sie sind ausschließlich beim Vorstand des Marketing-Forums (www.gwmf.de oder Telefon 04407/20440) erhältlich. Alle normalen Eintrittskarten gibt es ab sofort sowohl im Salon Bremer, bei Optik am Glockenturm und im Wardenburger Hof.
Durch viele kleine Veranstaltungen in den Ortschaften der Gemeinde wächst der Kapitalstock der in Gründung befindlichen Bürgerstiftung derzeit langsam, aber sicher. Der aktuelle Kassenbestand beträgt 7150,53 Euro. Nach dem Konzert von „Uli’s Garage“ dürfte er wohl ein paar tausend Euro höher liegen, hoffen die Veranstalter.

NWZ vom 16.2.2011

Spielen und Wandern für guten Zweck


Im Februar wird für die Bürgerstiftung gesammelt. Gelegenheiten bieten ein Skatturnier sowie ein großer Wandertag.

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Südmoslesfehn - Der SV Moslesfehn veranstaltet am Sonntag, 20. Februar, ein Skatturnier, dessen Erlös bei der Anschubfinanzierung der Wardenburger Bürgerstiftung helfen soll. Turnierbeginn ist um 16 Uhr im Restaurant „Event“, Diedrich-Dannemann-Str. 87; Anmeldungen unter Tel. 0441/408 82 98 (17-22 Uhr).

Am Sonntag, 27. Februar, findet von 9.30 bis 13 Uhr der Wardenburger Wandertag statt – eine Gemeinschaftsveranstaltung von „umtref“ und dem Wardenburger Turnverein. DRK-Sanitäter begleiten die Wanderung. Für Wanderer, die die Tour nicht schaffen sollten, ist ein Rücktransport organisiert. Der Erlös kommt ebenfalls der Bürgerstiftung zugute. Start ist an der Sporthalle der Grundschule Wardenburg. Eine von Gästeführern geleitete Tour führt über fünf Kilometer rund um Wardenburg. Die Teilnahmegebühr inklusive Getränken und Erbsensuppe beträgt für Erwachsene fünf Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren drei Euro. Teilnahmekarten gibt es bei Max Herrmann, Oldenburger Straße 260, der Touristinformation „umtref“ im Wardenburger Rathaus sowie in der WTV-Geschäftsstelle, Schulweg 5a.

 

 

NWZ vom 4.2.2011

 

Startgelder stocken Stiftungskapital auf


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555 Euro haben Schützen- und Ortsverein (Süd-)Moslesfehn zum Kapital der in Gründung befindlichen Wardenburger Bürgerstiftung beigesteuert. Das Geld stammt aus einem Skatturnier, das die Vereine im Jugendheim ausrichteten. Es handelt sich um das komplette Startgeld der 51 Spieler. Der Ortsverein rundete den Betrag auf die Schnapszahl auf. Organisiert wurde das Turnier von Werner Gnodtke und Edo Onnen, die jetzt auch die Spende an den Verwalter der Gelder, Frank Speckmann, überreichten. Über die wachsende Spendenbereitschaft freut sich auch Sozialamtsleiterin Andrea Biller (von links). Ein besonderes Lob verdient nach Auffassung aller Beteiligten das Team ehrenamtlicher Helfer, die dafür sorgen, dass das Skatturnier seit sieben Jahren rund läuft: Ute und Karin Gnodtke, Helga und Herbert Hinrichs sowie Doris Groothoff. Viele ehemalige Moslesfehner nutzten den Termin, um alte Bekannte zu treffen und nebenbei Skat zu dreschen, so Werner Gnodtke.

 

NWZ  vom 2.2.2011

BÜRGERSTIFTUNG 2011 soll entscheidendes Jahr werden – Zeitdruck selbst gewählt

Bis zu 25 000 Euro ist es noch ein weiter Weg. DerTerminplan füllt sichlangsam, aber sicher.VON WERNER FADEMRECHT WARDENBURG – 7100 Euro beträgtderzeit der Kapitalstockder Wardenburger Bürgerstiftung. Die Summe wächstlangsam, aber sicher, wie es aufgrund der
Entscheidung, eine ganze Kette kleinerer Veranstaltungen zum Spendensammelnzu nutzen, auch nicht anders zu erwarten gewesen  ist. Arnold von der Pütten, einer der Ansprechpartner der Stiftung, zeigt sich mit dem Beginn im Jahr 2011 zufrieden, auch wenn er selbst ursprünglich eine zentrale Veranstaltung favorisiert hatte. „Wenn alle mitziehen, werden wir in diesem Jahr den entscheidenden Schritt vorankommen“, sagt der Südmoslesfehner. Zu den Vereinen, die das gemeinnützige Projekt ohne Wenn und Aber unterstützen, zählt u.a. der Landfrauenverein Wardenburg. Bei jeder der monatlichen Zusammenkünfte lässt der Vorstand eine Sparbüchse unter den Teilnehmerinnen kreisen. „Wir glauben, dass das Projekt für Wardenburg wichtig ist“, sagt die 1. Vorsitzende Waltraut Schmidt. In den nächsten elf Monaten auf die angestrebten 25 000 Euro zu kommen, ist ein ehrgeiziges Ziel, hat aber einen konkreten Hintergrund: „Es ist ein selbst gemachter Zeitdruck, weil wir erst mit 25 000 Euro Grundkapital den Status einer gemeinnützigen Stiftung erhalten können“, erklärt Ansprechpartner Werner Albrecht. Nur mit dem Status als Stiftung können wiederum Geldgeber steuerlich begünstigt werden. Er hofft auf viele Spender, weil so auch die ganze soziale Idee auf viele Schultern verteilt wird. Egal ob  nun in  2011 die Zielmarke erreicht wird oder nicht: Weitersammeln werde man sowieso für die Bürgerstiftung, kündigt Albrecht an. Die 25 000 Euro sind schließlich nur das  minimale Gründungskapital. „Um Projekte und Menschen durch die Zinserträge unterstützen zu können, benötigen wir noch viel mehr Geld.“

www.bürgerstiftungwardenburg.de

 

 

 

 

 

NWZ vom 15.Januar 2011

Arnold von der Pütten (vorne, von links) bekam von Matthis die Spende für die Bürgerstiftung
überreicht. Mit den Kindern freuen sich (hinten, von links) Frank Speckmann, Andrea Biller,
Jessica Malchus, Marlies Siemen und Beate von Lienen.

Engagierte Wardenburger

Mehr als 200 Zuschauerwaren im Dezemberins  Dorfgemeinschaftshaus Hundsmühlen gekommen,um das Krippenspiel der Mädchen und Jungen vom Kindergarten Tungeln  zu sehen. Belohnt wurden die rund40 Kinder am Ende nicht nurmit tosendem Applaus Auch Spenden in Höhe von insgesamt 464,73 Euro erspielten und ersangendie kleinen Akteure. Gesammelt wurde zugunsten der entstehenden Wardenburger Bürgerstiftung, die dem notwendigen Gründungskapitalvon 25000 Euro damit wieder ein kleines Stück näher kommt. Der vierjährige Matthis, der im Krippenspiel als Hirtezu sehen war, übergab die Spende nun stellvertretend für seine Mitspieler an Arnold von der Pütten von der „Initiative Wardenburger Bürgerstiftung Zukunft“. Lobende Worte fand Kindergartenleiterin Beate von Lienen nicht nur für „ihre“Kinder und die Spendenbereitschaft der Zuschauer,sondernauch fürden Veranstaltungsort.„Da wollenwir bleiben“,kündigte sie an.

 

WARDENBURG, 4. Januar 2011

„Funke ist auf Vereine übergesprungen“
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Bürgerstiftung Kapitalstock von 25 000 soll in diesem Jahr erreicht werden – Noske optimistisch

Präsentieren die ersten Plakatentwürfe: Werner Albrecht (links) und Arnold von der Pütten vom Initiativkreis BILD: Karoline Schulz  

2011 hat der Initiativkreis zum „Jahr der Stiftung“ ausgerufen. Noch bis zum 15. Januar können Vereine ihre Beteiligung anmelde.

von Karoline Schulz
Wardenburg
- Das „Jahr der Stiftung“ hat begonnen: 2011 soll aus der Idee „Bürgerstiftung Wardenburg“ endlich ein real existierender Geldtopf werden, mit dessen Kapitalerträgen in der Gemeinde etwas bewegt werden kann.
Was dieses „Etwas“ sein wird, solle durch die Stifter selbst, definiert werden, erklärt Werner Albrecht von der „Initiative Wardenburger Bürgerstiftung Zukunft“. Fest stehe, dass soziale und kulturelle Belange wie auch Bildung sowie Umwelt- und Naturschutz ein großes Gewicht erhalten sollen. „Eine Bürgerstiftung kann nur dann funktionieren, wenn sie breit genug aufgestellt ist, ist Albrecht überzeugt.
Stifter, und damit Mitglied der künftigen Stiftungsversammlung, ist jeder Bürger, der mindestens 50 Euro in den derzeit von Gemeindekämmerer Frank Speckmann verwalteten Kapitalstock eingezahlt hat. Letzterer stehe laut Albrecht inzwischen bei knapp 7000 Euro – 25 000 Euro müssen indes zusammenkommen, um die Gründungsversammlung einzuberufen.
Auf überaus positive Resonanz stieß im Herbst 2010 die Idee von Initiativkreis-Mitglied Arnold von der Pütten, die Vereine der Gemeinde mit ins Boot zu holen. Von mehr als 100 angeschriebenen Vereinen hätten mehr als die Hälfte geantwortet und 40 Prozent seien sogar zu einer großen Informationsveranstaltung erschienen, bei der für eine Beteiligung an der Stiftung geworben wurde, so von der Pütten.
Aus terminlichen Gründen verworfen wurde zwar die Idee einer einzigen Großveranstaltung, um Kapital zu generieren. Stattdessen einigte man sich jedoch darauf, mehrere Einzelveranstaltungen der Stiftung zu widmen und so individuelle Beiträge zu leisten. Noch bis Sonnabend, 15. Januar, können Vereine bei Sozialamtsleiterin Andrea Biller, Telefon 04407/73-145 begin_of_the_skype_highlighting              04407/73-145      end_of_the_skype_highlighting, ihre Jahrestermine bekanntgeben.
Die Daten werden gesammelt und in Flugblättern für das erste und das zweite Halbjahr veröffentlicht. Zusätzlich würden Plakate von den größeren Einzelveranstaltungen gedruckt, berichtet Albrecht.
Die ersten Plakate hält Initiativkreis bereits im Entwurf in Händen. So startet beispielsweise der Sportverein Moslesfehn am 23. Januar eine Skat-Turnierserie für kann eine mehrtägige Reise nach Norderney gewinnen. Auch die Wardenburger Landfrauen beteiligen sich mit Sammlungen bei ihren Vortragsveranstaltungen am 11. und 22. Januar sowie am 1. Februar. Die Turn- und Sportshow des Hundsmühler Turnvereins am 6. März wird der Bürgerstiftung ebenso zugute kommen, wie verschiedene Aktionen der Orts- und anderen Vereine aus Südmoslesfehn, Hundsmühlen und Tungeln, die am Wochenende 20. bis 22. Mai im Rahmen der Feier des Partnerschaftsjubiläums Wardenburgs mit dem niederländischen Eelde stattfinden sollen.
Zuversichtlich, dass die Bürgerstiftung noch in diesem Jahr zum Leben erweckt werden wird, zeigt sich Bürgermeisterin Martina Noske. „Der Funke ist auf die Vereine übergesprungen“, freut sich Noske.

 

 

NWZ vom 11.12.2011

 

120 Veranstaltungen für Bürgerstiftung
hilfe 2011 entscheidendes Jahr  

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Elmar Flore (3.von links) wirft Geld ein. Die Vertreter der Stiftung Frank Speckmann und Werner Albrecht und Sozialamtsleiterin Andrea Biller freuen sich. BILD: WERNER FADEMRECHT

Wardenburg/fa Bevor 2011 das Aktionsjahr für die Bürgerstiftung anläuft, hat das Blockflötenorchester bereits seinen Erlös des Jubiläumskonzerts im Rathaus gespendet. Leiter Elmar Flore steckte insgesamt 150 Euro in die neuen Sammelbüchsen des Initiativkreises. Bis zu 120 Veranstaltungen sollen ab Februar Geld in die Kasse (Stand: 5588 Euro) spülen.

@ http://www.bürgerstiftung-wardenburg.de

 


           vom 4.12.2010

Jahr der Bürgerstiftung


Wardenburg/ma. Das Jahr 2011 wird in Wardenburg das Jahr der Bürgerstiftung, da sind sich alle Beteiligten einig. 100 bis 120 Veranstaltungen haben Wardenburger Vereine und Gruppen für das kommende Jahr geplant, bei denen Gelder für das notwendige Stiftungskapital von mindestens 25000 Euro gesammelt werden sollen. In einem Kalender, der derzeit erstellt wird, sollen sämtliche Veranstaltungen verzeichnet werden.
Ein Wardenburger Bürger hatte seinerzeit der Bürgermeisterin Martina Noske einen Zeitungsausschnitt zugesandt, auf dem von der Bürgerstiftung in Delmenhorst berichtet wurde. Verbunden war der Brief mit der Frage, ob eine Bürgerstiftung nicht auch eine Bereicherung für Wardenburg sein könnte. Das war faktisch der Auftakt zur Gründung eines Vorbereitungskreises, aus dem wiederum der Initiativkreis zur Gründung der Bürgerstiftung Wardenburg entstanden ist. Für das kommende Jahr visiert der Initiativkreis nun an, das Stiftungskapital für die Bürgerstiftung zusammenzusammeln.
Stiftungszweck der Wardenburger Bürgerstiftung ist die Förderung des generationenübergreifenden Zusammenlebens in der Gemeinde. Aus den Zinsen, die das Stiftungskapital abwirft, sollen zum Beispiel Familien, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind, geholfen werden. Aber auch die Integration von jungen und älteren Menschen in alle gesellschaftlichen Bereiche soll mit den Mitteln gefördert werden.  
Schon im Vorfeld des „Jahres der Bürgerstiftung“ haben den Initiativkreis Spenden erreicht. So übergab zum Beispiel Elmar Flore, Leiter des Blockflötenorchesters Wardenburg, am Mittwoch den Erlös von 150 Euro, der beim Rathauskonzert des Orchesters zusammengekommen war, an Werner Albrecht von vom Initiativkreis. 5588 Euro sind bereits auf dem Stiftungskonto verbucht. Mittlerweile gibt es verplompte Spendendosen, mit denen für die Stiftung gesammelt werden soll.
Theoretisch müsste jeder der rund 1600 Wardenburger Bürger 1,60 Euro spenden, um auf das notwendige Stiftungskapital zu kommen. Wer für die Bürgerstiftung spenden möchte, kann das unter dem Verwendungszweck „Spende Bürgerstiftung“ auf das Konto der Gemeinde Wardenburg, Kontonummer 28400596, bei der LzO, BLZ 28050100, tun. Da das Stiftungsvorhaben unter dem Motto „Von Bürgern für Bürger“ steht, wenden Spender ab einem Betrag von 50 Euro zu Gründungsstifter, die dann auch namentlich in der Gründungsurkunde verzeichnet sein werden.

 

1.12.2010
Elmar Flore, Leiter des  Blockflötenorchester, übergibt den finanziellen Überschuss vom Rathauskonzert an die Bürgerstiftung.



 

NWZ vom 26.11.2011

 

Spardosen für die neue Bürgerstiftung

Zwischenbilanz 5588 Euro auf dem Konto
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Wardenburg - Der Kapitalstock der noch in der Anlaufphase befindlichen Wardenburger Bürgerstiftung beträgt derzeit 5588 Euro. Mittlerweile haben 37 Vereine oder Interessengemeinschaften ihre Bereitschaft erklärt, beim Sammeln der nötigen Startsumme von 25 000 Euro mitzuhelfen. Ein Kalender soll im kommenden Jahr einen Überblick auf die einzelnen Aktionen bieten. Alle Veranstalter werden gebeten, bis zum 15. Januar 2011 ihre Termine bei der Gemeinde per E-Mail zu melden (soziales-ordnung@wardenburg.de).

Die Anregung des Wirtschaftsförderungsvereins, einheitliche Spardosen bei Aktionen zu verwenden, fand auf einer Vorbereitungssitzung große Unterstützung. Die Spardosen werden versiegelt sein und können direkt in der Gemeindekasse abgegeben und abgeholt werden.

 

 

NWZ vom 26.11.2011

Kindergarten hilft Bürgerstiftung

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Achternmeer - Der Kindergarten Achternmeer hat während seines traditionellen Laternenfestes, an dem sich viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln beteiligten, für die Wardenburger Bürgerstiftung gesammelt. Der Überschuss, der beim Verkauf von Apfeltee, Glühwein, Brezeln und Würstchen entstand, beträgt 130 Euro. Diese Summe wurde nun der in der Gründungsphase befindlichen Stiftung gespendet.

 

NWZ vom 22.09.2011

Bündnis für die Bürgerstiftung

Projekt Interesse an sozialer Idee groß – Mehrheit gegen Aktionswochenende


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Im Ratssaal wurde am Montagabend über die geplante Bürgerstiftung intensiv diskutiert. BILD: Jörg Nordbrock  
 

Die Idee eines besonderen Werbetermins für die Stiftung fand keine Mehrheit. Als Alternative soll 2011 eine ganze Reihe kleinerer Veranstaltungen den Erfolg bringen.

von Werner Fademrecht

Wardenburg - Das Interesse der Wardenburger Vereine, sich an einer Wardenburger Bürgerstiftung zu beteiligen, ist erfreulich groß. Dieses Fazit lässt sich nach einer ersten öffentlichen Informationsveranstaltung im Rathaus ziehen. Am Montagabend fanden sich 43 Vertreter diverser Vereine im Ratssaal ein, um gemeinsam mit Werner Albrecht, einem der Ansprechpartner für die geplante Stiftung, und Ratsherr Arnold von der Pütten über den Weg zu diskutieren, wie das Grundkapital – 25 000 Euro – erreicht werden kann. Die Moderation hatte die Fachbereichsleiterin Soziales der Gemeinde, Andrea Biller, inne.
Von der Püttens Idee, mit Hilfe eines Aktionstages im Frühjahr kommenden Jahres möglichst viele Wardenburger Bürger zur Unterstützung der Stiftung zu bewegen, stieß bei der Mehrheit der Vereinsvertreter nicht auf die nötige Zustimmung. Vorbehalte gab es unter anderem bei der Terminplanung. Viele Wochenenden sind bereits fest mit konkurrierenden Veranstaltungen belegt, unter anderem auch das Jubiläum mit der Partnergemeinde Eelde, das im Mai nächsten Jahres in Wardenburg gefeiert werden soll. Außerdem drohe die Belastung der bereits bei vereinseigenen Veranstaltungen eingebundenen Vorstandsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer zu groß zu werden, so die Kritiker. Als möglicher Kompromiss schälte sich auf dem Treffen am Montag die Lösung heraus, an Stelle einer Großveranstaltung, ein „Aktionsbündnis“ zu schließen. Jeder Verein, der die Stiftung unterstützen will, wird 2011 bei seinen eigenen Terminen sich für das Projekt engagieren, so die Idee.
Werner Albrecht, neben Gemeindevertreter Frank Speckmann, derzeit Ansprechpartner der geplanten Stiftung, zieht ein positives Fazit: „Die positive Aufbruchstimmung unter den Versammlungsteilnehmern war nicht zu übersehen“, lautet sein Urteil.
ist gemeinnützig und Element einer selbstbestimmten Bürgergesellschaft. Sie wird nicht von ein oder zwei dominierenden Stiftern errichtet, sondern im Gegenteil von vielen „kleinen Einzahlern“. beträgt 50 Euro. Einzahler sind damit automatisch stimmberechtigt für die Stiftungsversammlung. Jeder Spender, egal wie hoch sein Anteil auch sein mag, besitzt in der Versammlung nur eine Stimme. wählt auf der Gründungsversammlung einen maximal 15 Personen umfassenden Stiftungsrat, der wiederum den Vorstand bestimmt. Alle Posten sind ausschließlich ehrenamtlich besetzt.
wird groß geschrieben. Weder wirtschaftlich, noch politisch oder konfessionell soll eine Bindung zu einzelnen Gruppen bestehen. Politische Gremien und Verwaltungsspitzen dürfen keinen bestimmenden Einfluss nehmen, heißt es in den Grundsätzen.
ist die gesamte Gemeinde. Die Stiftung baut kontinuierlich Kapital auf. Gefördert werden Hilfe zur Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement. Ziel ist eine öffentliche und transparente Arbeit. Bürger übernehmen ausführende und kontrollierende Funktionen.